Schule für CranioSacral Healing

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Blogartikel über das Impfen und darüber hinaus

(aus Newsletter 4/2020)


Immer wieder werde ich gefragt, wie ich zum Impfen stehe. Ich bin kein Impfexperte, aber ich habe mich eingehend mit diesem Thema beschäftigt.

Impfen ist nicht nur ein heikles und umstrittenes, sondern auch ein ziemlich komplexes und vielschichtiges Thema, das differenziert betrachtet werden sollte. Dies ist natürlich in einem Newsletter-Blog nur ansatzweise möglich. Dennoch möchte ich über ein paar wichtige Aspekte und Zusammenhänge sprechen, die vielen nicht bekannt sind, und dann einen weiteren Bogen spannen.

 

Impfen wird nie eine von mir geliebte medizinische Methode sein, denn es ist eine stark eingreifendes und ziemlich schmutziges Verfahren. Vor allem aber nimmt das Impfen keinen oder fast keinen Bezug auf die innere Weisheit, auf die wunderbare Einzigartigkeit jedes einzelnen Menschen und auf die ganz individuellen Gegebenheiten.

Dennoch kann ich das Impfen ... Weiterlesen ... als eine Art vorbeugende Immuntherapie respektieren. Die meisten Impfungen bieten einen zuverlässigen Schutz vor den jeweiligen Krankheiten. Gerade im Zusammenhang mit einigen schweren und lebensbedrohlichen Infektionskrankheiten und besonders bei schlechten äußeren Umständen hat das Impfen oftmals ein gutes Verhältnis zwischen Nutzen und Schaden bzw. Risiko. Durch Impfungen wurde bereits viel menschliches Leid erspart und viele Leben gerettet. Das Gegenargument der Impfgegner, dass die Zahl der Todesfälle bei diesen Krankheiten zum Zeitpunkt von neuen Impfprogrammen ohnehin durch verbesserte Lebensumstände und Hygiene rückläufig war, ist jedoch nicht von der Hand zu weisen. Die Zahl der durch Impfen verhinderten frühzeitigen Todesfälle ist daher wahrscheinlich weitaus geringer, als es im Allgemeinen und von Impfbefürwortern immer wieder dargestellt wird. Aber es sind wohl immer noch sehr viele.

Auch in Mitteleuropa waren noch vor wenigen Generationen die Versorgung mit sauberem Trinkwasser, eine gute Ernährungssituation, menschenwürdige Wohnverhältnisse und ein grundlegendes hygienisches Bewusstsein keine Selbstverständlichkeit.

Unvergessen ist für mich auch, wie ich in den 90er Jahren mit älteren Patient/innen gearbeitet habe, die in ihrer Kindheit an Polio erkrank waren. Wegen einer Infektionskrankheit lebenslang schwer beeinträchtigt zu sein, ist hart.


Ein kleiner Wasserfall im Odenwald

Während ich aus den genannten Gründen einigen der klassischen Impfungen wie z.B. Tetanus durchaus wohlwollend gegenüberstehen kann, sehe ich die heutige Impfpraxis, bei der Impfungen gegen fast sämtliche Kinderkrankheiten und alle möglichen anderen Infektionskrankheiten empfohlen werden, kritisch.

Es ist nicht nur, dass das Durchlaufen von Kinderkrankheiten wichtige Entwicklungsschritte beinhaltet, die den Heranwachsenden durch Massenimpfungen vorenthalten werden; Menschen, die bestimmte Kinderkrankheiten durchlaufen, haben auch ein deutlich geringeres Risiko als Geimpfte, später an bestimmten schweren Krankheiten zu erkranken. Dies gilt zum Beispiel nachweislich für Mumps in Bezug auf Eierstockkrebs 1. Zudem weisen mehrere Studien daraufhin, dass vielgeimpfte Personen häufiger z.B. von Allergien betroffen sind als nicht oder nur wenig geimpfte Menschen 2.

Der kniffligste Punkt sind jedoch sicherlich Impfschäden. Schon allein das relativ häufige Vorkommen von Impfschäden bei meinen Klienten und deren Familien sowie in meinem weiteren Bekanntenkreis weist darauf hin, dass die Zahl von Impfschäden viel höher sein muss als es in den offiziellen Statistiken steht. Tatsächlich wird nur ein Bruchteil aller Impfschäden statistisch erfasst. Der Grund dafür liegt darin, dass bei Impfschäden die Beweislast bei den Betroffenen selbst liegt. Der offensichtliche zeitliche Zusammenhang reicht dabei als Beweis nicht aus. Dass eine Impfung die Ursache eines gesundheitlichen Schadens ist  ̶  am häufigsten kommen wohl Anfallsleiden vor, aber auch ganz anderes wie z.B. Störungen des autistischen Spektrums oder schwere systemische Krankheiten  ̶ , ist oftmals kaum zwingend nachweisbar oder nur mit immensem finanziellen Aufwand, den nur wenige stemmen können.

Bei vielen Impfungen scheinen dabei nicht die eigentlichen Impfstoffe (in der Regel abgeschwächte Krankheitserreger) die Ursachen für solche Schäden zu sein, sondern Impfkraftverstärker und andere Zusatzstoffe, die sicherstellen sollen, dass durch die Impfung tatsächlich die gewünschte Immunreaktion ausgelöst wird. So sind in fast allen Impfstoffen als Impfkraftverstärker Aluminiumhydroxid oder andere Aluminiumverbindungen enthalten, die für das Nervensystem hochtoxisch sind. Manchmal sind auch andere giftige oder höchst unappetitliche Stoffe mit dabei wie z.B. Formalin, Quecksilber oder abgestorbene Embryonenzellen. Natürlich sind diese Stoffe nur in ganz geringen Mengen enthalten, aber unterschiedliche Körper reagieren eben unterschiedlich auf bestimmte Substanzen.

Was viele nicht wissen: Für die Zulassung von Impfstoffen sind zwar ausgedehnte Testreihen obligatorisch, aber im Gegensatz zum normalen Zulassungsverfahren für Medikamente, bei dem eine Vergleichsgruppe ein Placebo ohne jegliche Wirkstoffe erhält, bekommt bei Impfstoffzulassungsverfahren die Vergleichsgruppe die Impfzusatzstoffe ohne die abgeschwächten Erreger verabreicht. So ist es wenig verwunderlich, dass dann meistens die mit dem kompletten Impfstoff getesteten Personen im Vergleich zur Vergleichsgruppe nur wenig mehr Störungen und krankhafte Symptome aufweisen. Es ist offensichtlich, dass durch dieses sonderbare und eigentlich irrationale Zulassungsverfahren Impfstoffen, die bei normalen Placeboverfahren nicht zulassungsfähig wären, die Zulassung ermöglicht werden soll.


Ein typisches Sandsteinviadukt im vorderen Odenwald

Und wie sieht es speziell hinsichtlich den anvisierten Impfungen gegen Covid19 aus?

Hier gibt es gleich mehrere problematische Aspekte.

Zum einen ist es eine ganz neue Impfung. Bei neuen Impfungen treten meist häufiger Impfschäden auf als bei schon lange bestehenden Impfungen, die im Laufe der Jahre und Jahrzehnte immer weiter verbessert wurden.

Und natürlich trägt bei Covid19 das immens gestraffte Testverfahren (bei den meisten neuen Impfungen dauert es 5 Jahre oder mehr!) nicht gerade zur Sicherheit bei.

Impfungen setzen stets ausschließlich auf der Ebene der Antikörper an. Antikörper gehen in einen 1:1 Kampf mit den Krankheitserregern. Im Gegensatz z.B. zu bakteriellen Infektionen hat das Immunsystem bei Viren mit einer hohen Zahl von Erregern zu tun. Das heißt, es braucht zur Abwehr eine sehr große Zahl von Antikörpern. Gerade bei Covid19 nimmt jedoch der Antikörpertiter rapide ab. Das hat zur Folge, dass eine Covid19-Impfung bestenfalls für ein paar wenige Monate einen halbwegs guten Schutz bieten kann, der evtl. beim Kontakt mit einer hohen Virendosis nicht einmal ausreichen würde  ̶  z.B. wenn man direkt von einem Covid19-Kranken angeniest werden würde.

Apropos Antikörper: Wissenschaftler haben herausgefunden, dass bei Covid19 ohnehin nicht die Zahl der Antikörper, die zum humoralen Abwehrsystem gehören, sondern das langfristig wirksame zelluläre Abwehrsystem und die Zahl der zur Verfügung stehenden T-Lymphozyten, insbesondere der Killerzellen, entscheidend dafür ist, ob sich eine schwere Covid19-Erkrankung ausbildet oder nicht 3.

Die meisten der Covid19-Impfstoffe, an denen gerade eifrig gearbeitet wird, sind so genannte RNA-Impfungen. Das heißt, der Impfstoff greift direkt in unsere Erbsubstanz ein. Das ist an sich schon etwas unheimlich. Die Funktionsweise ist so, dass diese Impfstoffe die körpereigenen Zellen veranlassen, selbst Bruchstücke des SARSCo2-Virus zu produzieren  ̶  genau die Bruchstücke, an denen der Körper dieses Virus erkennt, was ihn dazu veranlasst, die passenden Antiköpre zu produzieren. Das hört sich vielleicht erst einmal raffiniert und genial an. Aber was ist, wenn die vom Thymus geprägten Killerzellen eben die Zellen im Körper attackieren würden, die diese Virusbruchstücke produzieren? Gerade bei älteren Menschen, deren Immunsystem nicht mehr so genau funktioniert, könnte möglicherweise eine solche, potenziell gefährliche Autoimmunreaktion auftreten. Die Zulassungstests geschehen jedoch hauptsächlich mit jungen gesunden Männern ohne Vorerkrankungen und sind daher nur von begrenzter Aussagekraft in Bezug darauf, wie ältere oder mit Vorerkrankungen belastete Menschen auf den jeweiligen Impfstoff reagieren.

Diese Gefahr eines Autoimmungeschehens erscheint umso realistischer, seit in einer deutschen Studie aufgezeigt wurde, dass bei über 80% von Blutproben, auch aus der Vor-Corona-Zeit, auf der Ebene der T-Lymphozyten aufgrund von vorherigem Kontakt mit anderen Corona-Viren eine Kreuzimmunität gegenüber dem SARSCo2-Virus besteht. Sollte sich dieser Sachverhalt bestätigen, wäre das auch eine wichtiger Teil der Erklärung dafür, warum so viele Menschen, auch ältere oder solche mit schweren Vorerkrankungen, bei einer SARSCo2-Infektion nicht oder nur leicht erkranken, wohingegen manchmal auch jüngere und gesunde Menschen erstaunlich schwer erkranken.

Alles in allem gibt es viele Aspekte, die darauf hinweisen, dass Covid19-Impfungen, die nun entwickelt werden, nur einen kurzfristigen und unzuverlässigen Schutz bieten werden, jedoch mit besonders großen Risiken einhergehen. Es erscheint unangemessen und naiv, in Impfungen den Ausweg oder die Erlösung aus der Corona-Situation zu erhoffen.


... am Vöckelsbach beim Haus Eckhart

Wenn Impfungen keine Lösung bringen können, was dann? Wie könnten wir dann mit einer anhaltenden Corona-Situation umgehen?

Auffällig ist, dass bei anderen Dingen, die schon jetzt oder sehr bald unsere Gesundheit und unser Leben weitaus mehr beeinträchtigen und bedrohen wie zum Beispiel dem Klimawandel, dem Artensterben, den Giftstoffen in Luft, Boden und Wasser, oder der Mobilfunkstrahlung, keine so einschneidenden Maßnahmen getroffen werden. Diese Probleme werden ignoriert oder nur halbherzig angegangen. Woran liegt es, dass wir auf die Bedrohung durch Infektionskrankheiten so anders und teilweise irrational reagieren? Einerseits liegt das sicherlich daran, dass bei Covid19 die Bedrohung akut, konkret und unmittelbar wirkt und direkt auf eine einzige Ursache (das Virus) zurückzuführen zu sein scheint, während andere Bedrohungen auf uns nicht so akut und direkt greifbar wirken. Aber es ist mehr als das:

Im Gegensatz zu anderen Bedrohungen, deren Lösung mächtige Industrien und Interessengruppen entgegenstehen, ist es in diesem speziellen Feld andersherum: Diese Bedrohung spielt den Profitinteressen einer geschickt aufgestellten Industrie in die Hände, die in mancher Hinsicht sogar die Politik zu ihrem willfährigen Helfer degradiert hat (z.B. Haftungsübernahme für sämtliche eventuelle Impfschäden). Aber all das wäre erst gar nicht möglich, wenn nicht noch etwas viel Größeres dahinter stehen würde. Was könnte das sein?

Ich glaube, es sind die immens traumatischen Erfahrungen unser Vorfahren mit Infektionskrankheiten und Seuchen, die nicht nur tief im kollektiven Unbewussten verankert sind, sondern auch in unseren eigenen Zellen, denn Traumatisierung ist ja bekanntlich erwiesenermaßen vererbbar. Das Ausmaß an Schmerz, Schrecken, Verlust, Leid und Ohnmacht, die unsere Ahnen im Zusammenhang mit Infektionskrankheiten erfahren haben, war wirklich gigantisch und entsetzlich. Das große Ur-Trauma ist natürlich die große Pest-Epidemie 1348/49, die in Mitteleuropa fast die Hälfte der Bevölkerung hinweggerafft hat. Aber auch davor und danach gab es bis vor wenigen Generationen immer wieder schwere Seuchen  ̶  nicht nur von Pest, sondern auch von Typhus, Cholera und vielen anderen Krankheiten. Diese ungelöste Traumatisierung wird individuell und kollektiv sofort aktiviert, wenn bedrohliche Infektionskrankheiten auftauchen. Das löst viel Angst und dadurch entsprechendes Denken und Verhalten aus.

Hier gilt es, das immense Leid unserer Vorfahren anzuerkennen und ihm mit viel Mitgefühl und Liebe zu begegnen. So können wir es auch in uns selbst heilen. Zugleich tragen wir auf diese Weise dazu bei, dass sich kollektiv ein gelösteres und rationaleres Umgehen mit Infektionskrankheiten etabliert. 


Eine Schildkröte in der Nähe der Weschnitz-Quelle

Aber zurück zum konkreten Umgang mit einer möglicherweise lang anhaltenden Corona-Situation. Wie sollen wir damit umgehen  ̶  etwa all die Maßnahmen und Einschränkungen über Jahre hinweg aufrechterhalten? Auch wenn im Frühling die Zahl der Fälle wieder abnehmen wird?

Auch wenn es inzwischen verbessere medikamentöse Therapien bei schweren Covid19-Erkrankungen gibt  ̶ , ganz abgesehen von dem bisher nicht einmal ansatzweise genutzten Potenzial durch craniosacrale und osteopathische Behandlungen (nähere Ausführungen dazu hier (etwa Mitte))  ̶  bleibt die Situation zumindest für Teile der Bevölkerung nicht ungefährlich.

Neben guter Selbstfürsorge und Stärkung des Immunsystems (darüber habe ich hier (unten) ausführlich geschrieben), guter allgemeiner Hygiene und dem Vermeiden von großen bzw. unnötigen Risiken, könnten wir uns von der vielschichtigen und tiefgründigen Frage leiten lassen, was wesentlich ist. Was ist wirklich wesentlich? Das ist eine ganz andere Frage als was uns Spaß macht. Auf Dinge, die zwar Spaß machen, aber nicht wesentlich sind, kann notfalls auch über eine längere Zeit verzichtet werden, ohne dass dadurch ein erheblicher Verlust von Lebensqualität und vor allem von Sinn entsteht. Verzichten wir jedoch über einen längeren Zeitraum auf Wesentliches, kann sich das Leben nicht mehr in vollem Maß seinem Wesen und seiner Bestimmung gemäß entfalten und verliert an Sinn und Bedeutung. Im Extremfall ist es dann nur noch ein Überleben und nicht mehr Leben. Ein auf das Wesentliche ausgerichtetes Leben gewinnt dagegen an Qualität, Bedeutung und Tiefe.

Das Wesentliche findet natürlich ganz erheblich in unserem Inneren statt, aber es hat auch viele äußere Aspekte. Sind zum Beispiel Umarmungen mit Menschen, mit denen wir uns mit unserem Herzen verbunden fühlen, die aber nicht zu unserer engsten Kernfamilie gehören, wesentlich? Diese und viele andere Fragen möge jede/r für sich anschauen und entscheiden …

Schließlich gilt es auch, das Risiko von Krankheit und Tod als Teil des Lebens anzunehmen. Selbst bei bester Achtsamkeit und Vorsorge werden wir nicht unser ganzes Leben lang durchgehend gesund bleiben. Und dass wir eines Tages sterben werden, ist ohnehin nicht zu vermeiden. Umso wichtiger, dass wir jetzt so gut, wie es gerade möglich ist, das Wesentliche leben.

 


Frühherbstnebel hinter dem Vöckelsbacher Tal



Dies ist ein Newsletter-Blogartikel und kein Fachartikel. Die nun folgende Quellenangabe ist daher unvollständig. Dieser Artikel enthält eigene Gedanken und Schlussfolgerungen auf der Basis von angelesenen Informationen. Sämtliche Informationen stammen aus seriösen Quellen, die ich aber zum Teil nicht mehr zurückverfolgen kann. Auch wenn ich hier Sachverhalte nach bestem Wissen und Gewissen wiedergebe, sind Ungenauigkeiten und Fehler nicht ausgeschlossen.


1 Cramer, Vitonis, Pinheiro, McKolanis et al. : Mumps and ovarian cancer: Modern interpretation of an historic association, Cancer Causes Control 2010, 21: p. 1193 - 1201; Newhouse et al. : A case control study of carcinome of the ovary: Br J Prev Soc Med 1977, 31: p. 148 - 153; West, R. : Epidemologic study of malignancies of the ovaries. Cancer 1966, 19: p. 1001 - 1007

2 mehrere Studien, zitiert in: Dr. Martin Hirte: Impfen - Pro & Contra, 4. Auflage 2017, Knaur-Verlag

3 https://www.fr.de/wissen/wenige-killerzellen-deuten-schweren-verlauf-covid-19-13767249.html